Das Dekanat Coburg im Nordwesten des Kirchenkreises Bayreuth umfasst 51 Kirchengemeinden in fünf Regionen, die von zwei Dekanen, Stefan Kirchberger und Andreas Kleefeld, geleitet werden. Mit einer Fläche von 519 Quadratkilometern und ca. 54.000 Gemeindegliedern ist das Dekanat Coburg eines der größten in Bayern. Das Dekanat ist bekannt für seine musikalischen Angebote, die große Kirche Kunterbunt Bewegung und für das Angebot der Vesperkirche. Viele der Kirchengemeinden im Dekanat Coburg haben sich zu einer Gesamtkirchengemeinde zusammengeschlossen. Das Dekanat arbeitet eng mit dem Diakonischen Werk Coburg zusammen. Sie haben Fragen? Wenden Sie sich gern an die Mitarbeitenden im Dekanatsbüro.
„Hungrige speisen“ - so lautet eines von sieben biblischen Werken der Barmherzigkeit. Ein Grund dafür, dass Angebote, die sich rund um das Essen drehen, im Bereich Diakonischer Kirche so eine große Rolle spielen. Beim Treffen der Diakoniebeauftragten der Kirchengemeinden stand dieser Themenbereich dieses Mal im Mittelpunkt.
Unter dem Motto „Jeder Mensch ist wichtig!“ hat die Kirche Kunterbunt am vergangenen Samstag im Pfarr- und Dekanatszentrum St. Augustin zahlreiche Familien angezogen. Rund 400 große und kleine Besucherinnen und Besucher erlebten einen abwechslungsreichen Vormittag voller Kreativität, Bewegung und Gemeinschaft.
Die Evangelische Landeskirche feiert in diesem Jahr 50 Jahre Frauenordination. Einige Pfarrerinnen aus unserem Dekanat kommen in diesem Zusammenhang ebenfalls zu Wort, unter anderem Dr. Auguste Zeiß-Horbach, Pfarrerin in Grub am Forst. Sie ist nicht nur Pfarrerin, sondern auch Kirchenhistorikerin und spricht im Interview über den langen Weg, der dazu geführt hat, dass Frauen heute selbstverständlich gleichberechtigt an der Seite von Männern im Pfarramt stehen:
Wie sehr Diakonie und Kirche voneinander profitieren können, wird besonders deutlich am Beispiel der Kindertagesstätten. Diese sind häufig in kirchlicher Verwaltung, wie beispielsweise die 26 Kitas im Kindertagesstättenverband Coburg. Die Kinder, die die Einrichtungen besuchen, und ihre Familien haben häufig Bedarf für Beratung und ambulante Unterstützung, der jedoch vom Träger selbst nicht abgedeckt werden kann.
Wie jedes Jahr ruft die Vesperkirche Coburg zu einer besonderen Aktion auf, in diesem Jahr ist es „Hoffnung falten statt Sorgenfalten“ – alle, die Lust haben, können Schmetterlinge malen und falten. Diese Schmetterlinge werden dann im Zeitraum der Vesperkirche (in den ersten beiden Märzwochen) die Decke der Morizkirche schmücken und so ein Zeichen für Hoffnung sein.