Diakonische Kirche

Einführung Anna-Lena Henßchen
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Diakonin Anna-Lena Henßchen wurde in ihre Arbeit im Dekanat Coburg eingeführt 

Bereits seit Mai ist Anna-Lena Henßchen als Referentin für Diakonische Kirche im Dekanat Coburg unterwegs. Sie vernetzt die Kirchengemeinden mit diakonischen Trägern, ist im Austausch mit den Diakoniebeauftragten vor Ort und rückt das Thema „Diakonische Kirche“ stärker in den Fokus. Eingeführt wurde sie am vergangenen Wochenende im Rahmen der Vesperkirche – das größte Kooperationsprojekt zwischen Kirche und Diakonie im Dekanat Coburg.

Vesperkirche 2025
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Vom 1. bis zum 15. März findet die Vesperkirche in der Morizkirche statt

Die Morizkirche in Coburg verwandelt sich für zwei Wochen in eine diakonische Kantine: Vom 1. März bis zum 15. März können Interessierte dort bei der Vesperkirche jeden Mittag zwischen 12 und 14 Uhr eine warme Mahlzeit und geselligen Austausch finden.

Wie sehr Diakonie und Kirche voneinander profitieren können, wird besonders deutlich am Beispiel der Kindertagesstätten. Diese sind häufig in kirchlicher Verwaltung, wie beispielsweise die 26 Kitas im Kindertagesstättenverband Coburg. Die Kinder, die die Einrichtungen besuchen, und ihre Familien haben häufig Bedarf für Beratung und ambulante Unterstützung, der jedoch vom Träger selbst nicht abgedeckt werden kann.

Senioren im Rodacher Leben beim Basteln
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Wie jedes Jahr ruft die Vesperkirche Coburg zu einer besonderen Aktion auf, in diesem Jahr ist es „Hoffnung falten statt Sorgenfalten“ – alle, die Lust haben, können Schmetterlinge malen und falten. Diese Schmetterlinge werden dann im Zeitraum der Vesperkirche (in den ersten beiden Märzwochen) die Decke der Morizkirche schmücken und so ein Zeichen für Hoffnung sein. 

Plakat Frühjahrssammlung
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Vom 16. bis zum 22. März sammelt die Diakonie Bayern in ihrer Frühjahrssammlung unter dem Motto „Für ein sicheres Zuhause – Hilfe bei häuslicher Gewalt“. Zwar gibt es in Coburg nicht direkt von der Diakonie eine Beratungsstelle für von Gewalt betroffene Personen, doch als Alternative die Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen und Kinder. Auch diese profitiert von der Frühjahrssammlung, da rund 65 Prozent der eingehenden Spenden direkt in den Kirchengemeinden und im Dekanat verbleiben, um diakonische Arbeit zu fördern.

Alle Postkarten
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Insgesamt haben mich 121 Postkarten erreicht. Das hat mich sehr gefreut! Es haben sich Kirchengemeinden, diakonische Einrichtungen und viele Einzelpersonen beteiligt. Die Postkarten möchte ich gerne im gesamten Dekanat Coburg in Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen an Menschen verteilen, die sich besonders über eine Postkarte freuen.