Diakonische Kirche

Was ist diakonische Kirche?

Diakonische Kirche ist eine Kirche, die sich für die Teilhabe und Verwirklichungschancen von Menschen einsetzt, die von Exklusion durch Armut, Behinderung, psychische Erkrankungen, Alter und Herkunft und Geschlecht bedroht sind oder Nicht-Teilhabe in einigen Lebensbereichen erleben.

Die Stelle der „Referentin für diakonische Kirche“ dient der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen im Dekanat Coburg. Ein Projekt von diakonischer Kirche ist die Vesperkirche, die einmal im Jahr für zwei Wochen stattfindet.

Anna-Lena Henßchen
Bildrechte privat

Anna-Lena Henßchen

Diakonin, Referentin für Diakonische Kirche

Glockenberg 6
96450 Coburg

Tel. 0160-6456877
E-Mail: anna-lena.hensschen@elkb.de
Insta: www.instagram.com/diakonischekirche/

Diakoniebeauftragte

Jede Kirchengemeinde im Dekanat Coburg hat einen Diakoniebeauftragten/eine Diakoniebeauftragte. Diakoniebeauftragte stärken das Bewusstsein für das Miteinander von Kirchengemeinde und Diakonie und tragen dazu bei, Kirchengemeinde und Diakonie intensiver miteinander zu verknüpfen.

Für Diakoniebeauftragte im Dekanat Coburg gibt es nun eine erste Handreichung mit Hinweisen zu diesem besonderen Ehrenamt. Die Handreichung ist jedoch ausdrücklich nicht als Checkliste zu verstehen – die Bedarfe, Bedingungen und Gegebenheiten in den Kirchengemeinden sind sehr verschieden, ebenso wie die Aufgaben, die sich für die Diakoniebeauftragten ergeben. Sie können die Handreichung hier herunterladen:

Arbeitskreis diakonische Kirche

2026 wollen wir im Dekanat Coburg den Arbeitskreis diakonische Kirche gründen.

Hierfür suchen wir engagierte Menschen aus Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen, ehrenamtlich und hauptamtlich. Wir suchen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Fähigkeiten und Perspektiven, Menschen unterschiedlichen Alters, mit und ohne Behinderung, die sich für Teilhabe in der Kirche einsetzen wollen. 

Wir wollen die Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen stärken. Uns verbindet ein gemeinsames Anliegen: Kirche ist ein Ort für Alle. Wir wollen Kirche gemeinsam gestalten.

Unsere Schwerpunkte:

Wir wollen diakonische Themen (z.B. Armut, Barrierefreiheit, Einsamkeit) und Anlaufstellen sichtbarer machen und dafür sensibilisieren.

Wir wollen Netzwerkveranstaltungen für Ehrenamtliche und Hauptamtliche aus Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen organisieren.

Mitmachen:

Wir werden uns regelmäßig etwa vierteljährlich treffen, gemeinsam Ideen entwickeln, planen und konkret umsetzen. Wir freuen uns über alle, die mitdenken, mitmachen oder uns einfach ansprechen! Schreiben Sie bei Interesse einfach eine E-Mail an die Referentin für Diakonische Kirche.

Diakoniesammlung

Jährlich führt das Diakonische Werk Bayern zwei Diakoniesammlungen – im Frühjahr und im Herbst – durch. Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

Aktuelles und Termine

Wie sehr Diakonie und Kirche voneinander profitieren können, wird besonders deutlich am Beispiel der Kindertagesstätten. Diese sind häufig in kirchlicher Verwaltung, wie beispielsweise die 26 Kitas im Kindertagesstättenverband Coburg. Die Kinder, die die Einrichtungen besuchen, und ihre Familien haben häufig Bedarf für Beratung und ambulante Unterstützung, der jedoch vom Träger selbst nicht abgedeckt werden kann.

Senioren im Rodacher Leben beim Basteln
Bildrechte Rodacher Leben

Wie jedes Jahr ruft die Vesperkirche Coburg zu einer besonderen Aktion auf, in diesem Jahr ist es „Hoffnung falten statt Sorgenfalten“ – alle, die Lust haben, können Schmetterlinge malen und falten. Diese Schmetterlinge werden dann im Zeitraum der Vesperkirche (in den ersten beiden Märzwochen) die Decke der Morizkirche schmücken und so ein Zeichen für Hoffnung sein. 

Plakat Frühjahrssammlung
Bildrechte DW Bayern

Vom 16. bis zum 22. März sammelt die Diakonie Bayern in ihrer Frühjahrssammlung unter dem Motto „Für ein sicheres Zuhause – Hilfe bei häuslicher Gewalt“. Zwar gibt es in Coburg nicht direkt von der Diakonie eine Beratungsstelle für von Gewalt betroffene Personen, doch als Alternative die Beratungsstelle für gewaltbetroffene Frauen und Kinder. Auch diese profitiert von der Frühjahrssammlung, da rund 65 Prozent der eingehenden Spenden direkt in den Kirchengemeinden und im Dekanat verbleiben, um diakonische Arbeit zu fördern.

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