Jubiläumsgottesdienst, Ehrungen und Worte des Dankes
Ende September 2026 feierte die Wefa Wildenheid ihr 25-jähriges Bestehen. Ein Vierteljahrhundert Wefa in Wildenheid – das bedeutete an diesem Festtag vor allem eines: gemeinsam zurückblicken, Danke sagen und die Menschen feiern, die diesen besonderen Ort mit Leben füllen.
Den Auftakt bildete ein Jubiläumsgottesdienst mit Pfarrerin Lisa Meyer zu Hörste. Im Rahmen der Andacht stellte sie die Menschen in den Mittelpunkt: „Wir feiern heute nicht nur das 25-jährige Jubiläum des Wefa-Standorts in Wildenheid, wir feiern heute vor allem die Menschen – vor allem die, die heute Jubilar*innen sind.“ Dabei verwendete sie das Bild des Edelsteins. Jede und jeder sei ein Edelstein Gottes: wertvoll, einzigartig und von Gott geliebt. Eine Botschaft, die den besonderen Charakter des Jubiläums auf den Punkt brachte: Es geht nicht allein darum, was Menschen leisten, sondern um ihren Wert und ihre Würde.
Auch der Zweigstellenleiter der Wefa GmbH Wildenheid, Matthias Emmer, stellte die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt. Ganz gleich, wie viel jede und jeder Einzelne in der Wefa arbeitet – alle bewirken etwas und geben ihr Bestes. Gemeinsam könne so viel geschaffen werden. Sein Fazit: „Toll, dass wir einander haben!“
10, 25 und 40 Jahre Wefa
Im Anschluss wurden die Jubilarinnen und Jubilare einzeln vorgestellt und für ihre langjährige Mitarbeit geehrt. Zwei Jubilarinnen erhielten für zehn Jahre das silberne Kronenkreuz der Diakonie. Ein Jubilar und eine Jubilarin wurden für 25 Jahre mit dem goldenen Kronenkreuz und einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Eine Jubilarin blickte auf 40 Jahre Dienst zurück. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen der Diakonie und der Wefa GmbH, darunter ein hochwertiges goldenes Kronenkreuz sowie Ehrenurkunden.
Dank an die Ehrenamtlichen
Ein besonderer Dank galt auch den ehrenamtlichen Unterstützerinnen, die die Wefa in den vergangenen 25 Jahren begleitet haben. Mit viel Zeit, Herz und Engagement haben sie das Leben in der Wefa bereichert und unterschiedliche Angebote ermöglicht. Dazu gehörten unter anderem die Lesegruppe, in der gemeinsam Zeitung gelesen wurde, und eine Gymnastikgruppe. Nun beenden die ehrenamtlich Engagierten gemeinsam ihren Dienst. Umso wichtiger war es, ihren Einsatz noch einmal ausdrücklich zu würdigen und ihnen für die vielen gemeinsamen Stunden zu danken.
Grußworte: Miteinander und Zukunft im Blick
Auch aus Politik und der Vorstandschaft der Diakonie wurden Glückwünsche überbracht. Der stellvertretende Landrat Martin Stingl betonte, dass die Wefa weit mehr als ein Arbeitsplatz sei: Sie stehe für Familie, Begegnung und gemeinsames Wirken auf Augenhöhe. Landtagsabgeordneter Martin Mittag hob die Bedeutung des Miteinanders hervor und wünschte der Festgemeinde einen schönen Jubiläumstag. Oberbürgermeister Dominik Heike (Neustadt bei Coburg) richtete den Blick auf die Zukunft der Wefa und gratulierte herzlich zum Jubiläum. David Hirsch, Vorstand der Diakonie Coburg, erinnerte daran, wie wichtig gerade nach schwierigen Zeiten, wie beispielsweise die Coronazeit, das gemeinsame Feiern sei. Für die Zukunft wünschte er sich einen weiterhin guten Kontakt und Austausch.
Ein Lied zum Abschluss
Bevor sich die Festgemeinde zum gemeinsamen Mittagessen versammelte, hatten die Mitarbeitenden der Wefa noch einen besonderen Beitrag vorbereitet: Gemeinsam sangen sie ein für das 25-jährige Jubiläum umgetextetes Lied. So wurde das 25-jährige Jubiläum der Wefa Wildenheid zu einem Fest, bei dem Vergangenheit und Zukunft gleichermaßen ihren Platz hatten. Vor allem aber war es ein Fest der Menschen: der Mitarbeitenden, der Jubilarinnen und Jubilare, der Ehrenamtlichen und aller, die die Wefa in den vergangenen 25 Jahren begleitet, unterstützt und mitgestaltet haben.
25 Jahre Wefa Wildenheid – 25 Jahre Miteinander, Füreinander und gemeinsames Wirken.
Text und Bilder: Anna-Lena Henßchen