Kirchenkreis Bayreuth

Verabschiedung von Oberbürgermeister a.D. Thomas Ebersberger aus dem Kuratorium der Förderstiftung

Kirchenkreis Bayreuth 2 Tagen 9 Stunden ago

Zu Beginn der Kuratoriumssitzung am 16. Oktober an der Hochschule für Evangelische Kirchenmusik in Bayreuth wurde Oberbürgermeister a.D. Thomas Ebersberger nach sechs Jahren als Vorsitzender verabschiedet. 

Regionalbischöfin Berthild Sachs dankte Ebersberger für sein Engagement und sein Wirken an dieser Stelle mit den Worten: „Ich danke Ihnen nicht nur, dass Sie es getan haben - ich danke Ihnen auch dafür, wie Sie es getan haben.“ Gartenliebhaber Ebersberger erhielt einen Korb mit Frühjahrsblühern, verbunden mit der Einladung, doch gelegentlich bei Veranstaltungen der Hochschule vorbeizuschauen. Prof. Thomas Albus hatte die Veranstaltung in musikalisch-humoristisch unnachahmlicher Weise eröffnet und einen klingenden Blumenstrauß gebunden, der Rosen in Tirol und Athen ebenso beinhaltete wie einen kleinen grünen Kaktus.

Foto von links nach rechts: Regionalbischöfin Berthild Sachs, Oberbürgermeister a.D. Thomas Ebersberger, Dekan Jürgen Hacker

Susanne Sahlmann

Zuhören, begegnen, da sein - Grüß Gott Oberfranken im September 2026

Kirchenkreis Bayreuth 3 weeks 1 Tag ago

Manchmal braucht es nicht viele Worte, sondern jemanden, der einfach da ist. Das evangelische Fernsehmagazin bei TVO zeigt in dieser Ausgabe, wie vielfältig Seelsorge sein kann. 

Aufmerksames Zuhören ist ein Geschenk, das die Seelsorgerinnen und Seelsorger in unseren Krankenhäusern jeden Tag aufs Neue machen. 
Wie funktioniert eigentlich Seelsorge, wenn jemand nicht hören kann? In der evangelischen Gehörlosengemeinde Bayreuth wird deutlich: Für ein gutes Gespräch braucht es nicht unbedingt gesprochene Worte. Gebärdensprache schafft Verbindung und ermöglicht seelsorgliche Begleitung auf Augenhöhe. 
Begleitung brauchen auch Menschen mit Sehbehinderung, und so gehen jedes Jahr auch der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund und die evangelische und katholische Blindenseelsorge im Spätsommer gemeinsam auf Tour.

Eine Sendung über Zuhören, Begegnung und die vielen Wege, Menschen beizustehen. Hier geht's zur Sendung.

Evang.-Luth. Gebärdensprachliche Kirchen-Gemeinde in Bayern

Susanne Sahlmann

Reise durch das Frankenland und weiter - Grüß Gott Oberfranken im August 2026

Kirchenkreis Bayreuth 1 Monat 3 weeks ago

Mitten in den Sommerferien hat sich Grüß Gott Oberfranken auf eine kleine Reise quer durchs Frankenland und bis hinauf an die See begeben. Dabei haben wir tolle Projekte und interessante Menschen kennengelernt. 

In Würzburg waren wir beim "Limonadenchor" - einem Kinderchor, der Inklusion lebt. Wir berichten außerdem über eine Pfarrerin, die ihre klassische Gemeindearbeit mit Social Media verbindet, und wir haben eine vielseitig engagierte junge Frau getroffen, die von Veränderungen nicht nur reden will. In Hamburg schließlich haben wir ein kleines Seemannshotel, betrieben von der Deutschen Seemannsmission, entdeckt.

Hier geht's zur Sendung.

Susanne Sahlmann

Paare und ihre Liebe - Grüß Gott Oberfranken im Juli 2026

Kirchenkreis Bayreuth 2 Monaten 3 weeks ago

In unserer Juli-Ausgabe von „Grüß Gott Oberfranken“ dreht sich alles um Paare und ihre Liebe zueinander. Wir waren beim Aktionstag „einfach heiraten“ der evangelischen Kirche mit dabei, bei dem sich Paare spontan kirchlich trauen lassen konnten. Wir haben eine Pfarrerin begleitet, die Trauungen im Akkord vorgenommen hat. Wir stellen ein Paar vor, dessen Liebe Grenzen überwinden mussten. Und in unserem Lieblingsplatz stellen wir das Herzensprojekt eines Ehepaars aus dem Frankenwald vor.

Hier geht's zur Sendung.

Susanne Sahlmann

Weidenkirche in Coburg eingeweiht

Kirchenkreis Bayreuth 2 Monaten 3 weeks ago

Regionalbischöfin Berthild Sachs in ihrer Predigt zur Einweihung am 26. Juli 2026: 

"Ja, ich bin gespannt, was der Herr der Kirche mit dieser ganz besonderen Kirche der Zukunft in Zukunft vorhat: Eine selbstwachsende Kirche – aber auch sie braucht, wie jedes Bauwerk, Geduld und Ausdauer. Sie ist Kirche im Werden – und wird ab sofort mit Leben gefüllt – und wird sich von selbst mit Leben füllen. Denn sie ist eine Kirche ohne Türen. Und sie ist nach oben offen. Der Blick zum Himmel ist immer möglich, und er wird immer anders sein. Jeder und jede wird spüren, was von oben kommt – Sonne und Licht, eine kühle Brise, eine graue Wolkendecke, Dämmerung, Regen oder Schnee. 

Eine Kirche, offen für jeden, mitten im Park – aber damit auch den Gezeiten des Lebens, einer Stadt, ihrem Wetter schutzlos ausgesetzt. Das ist herausfordernd! Das braucht Gottvertrauen. Das braucht immer wieder Vergewisserung. Es ist die Kreativität, die Schöpferkraft Gottes, die aus diesen noch ganz kleinen Weidenschößlingen Kirche der Zukunft wachsen lässt. Es braucht die Kreativität, die Gott uns Menschen geschenkt hat, diesen Ort immer wieder neu in den Dienst Gottes zu stellen. Als geistlichen Ort für junge Menschen, für Suchende, für Ruhebedürftige. Als Ort des Gotteslobs, des Schöpferlobs und Ort für Gemeinschaft der Kinder Gottes. Feiernd wie heute. Oder aufatmend in der Morgen- und Abendstille. Mit Posaunenklängen am Ostermorgen, oder mit Kerzen am Heiligen Abend. 

Weiden sind unscheinbare Bäume. Sie tragen keine großartigen Früchte. In der Bibel stehen die Weiden immer in Verbindung mit Wasser. Sie sind Orte des Lebens. Sie stehen für Erfrischung und Erneuerung, die nicht aus uns selbst kommt. So ein Ort möge diese Weidenkirche im Ketschendorfer Park sein. Gebe Gott, dass sie wächst und Zukunft gestaltet und Frucht bringt."

Susanne Sahlmann

34 neue evangelische Religionslehrkräfte für Oberfranken

Kirchenkreis Bayreuth 3 Monaten ago

In einem feierlichen Gottesdienst mit Regionalbischöfin Berthild Sachs erhielten 34 angehende Religionslehrkräfte in der Bayreuther Stadtkirche ihre kirchliche Bevollmächtigung zur Erteilung des Evangelischen Religionsunterrichts – die sogenannte vocatio. Kirchenrat Michael Thiedmann hieß die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer willkommen. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung betonte er die verantwortungsvolle Aufgabe, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten.

„Auch Lehrende werden noch klüger"

In ihrer Predigt bezog sich Regionalbischöfin Berthild Sachs auf die Erzählung des zwölfjährigen Jesus im Tempel, dessen Antworten die umstehenden Schriftgelehrten in Staunen versetzten. Davon ausgehend betonte Sachs, dass es ein Privileg des Religionsunterrichts sei, dass beim Theologisieren mit Kindern und Jugendlichen die Grenzen zwischen Lehrenden und Lernenden verschwimmen. Auch, so Sachs, "weil da Glaubensfragen ganz neu und direkt gestellt und mit eigenen Ideen und Alltagserfahrungen beantwortet werden. Weil durch Schülerfragen und -antworten oft genug auch Lehrende noch klüger werden." Darauf dürften sich die zukünftigen Lehrenden gefasst machen – und vor allem aufs Staunen, so die Regionalbischöfin.

In seiner Vokationsansprache unterstrich Kirchenrat Thiedmann die Bedeutung des Religionsunterrichts für die Schülerinnen und Schüler sowie für die gesamte Gesellschaft. Die Erfahrungen des Glaubens könnten für junge Menschen eine wichtige Orientierungshilfe für ihr Leben darstellen. Wie der zwölfjährige Jesus die Schriftgelehrten ins Staunen versetzte, so Thiedmann, würden auch die Schülerinnen und Schüler eigene Gedanken einbringen und mit den zukünftigen Lehrkräften theologisieren. „Denn bei der Suche nach Jesus Christus geht es nicht um vorschnelle Antworten oder angelerntes Wissen", so Thiedmann. „Es kommt auch darauf an, sich selbst für die Botschaft des Evangeliums zu öffnen."

In Bayern besuchen mehr als 320.000 Kinder und Jugendliche den evangelischen Religionsunterricht. Gerade in einer zunehmend unsicher erscheinenden Welt sei es umso wichtiger, dass junge Menschen sich mit Haltungen zu Nächstenliebe, Toleranz und Gerechtigkeit auseinandersetzen.

Segnung und Empfang

Im Anschluss übergab Pfarrerin Gudrun Wellhöfer die vocatio-Urkunden. Mit einer Segnung durch Regionalbischöfin Sachs wurde den 29 Frauen und 5 Männern offiziell die Bevollmächtigung ausgesprochen, evangelischen Religionsunterricht an Grund-, Mittel-, Real- und Förderschulen zu erteilen. Zum Abschluss feierte die Gemeinde gemeinsam das Abendmahl. Danach nutzten die frisch Vokierten, ihre Gäste sowie Vertreterinnen und Vertreter von Kirche und Staat die Gelegenheit, beim Empfang ins Gespräch zu kommen und den besonderen Tag ausklingen zu lassen.

Grußworte von Staat und Kirche

Stefan Kuen, Abteilungsdirektor für den Bereich Schulen, sprach als Vertreter der Regierung von Oberfranken ein Grußwort. Er betonte die wichtige Rolle des Religionsunterrichts für das Miteinander an den Schulen: Insbesondere dort, wo Religionslehrkräfte ihren Glauben sichtbar einbringen, seien positive Auswirkungen innerhalb der Schulfamilie spürbar. Pfarrerin Katharina Kemnitzer überbrachte ein Grußwort für den Gesamtverband für Evangelische Erziehung und Bildung. Religionspädagogin Daniela Lange, Fachberatung für den Religionsunterricht an Grund- und Mittelschulen, bot den neuen Lehrkräften ihre Begleitung für die künftige Aufgabe an.

Botschafter von Gottes Liebe

Mit der kirchlichen Bevollmächtigung tragen die 34 neuen Lehrkräfte nun eine besondere Verantwortung. Sie sind nicht nur Wissensvermittler, sondern auch Wegbegleiter, die jungen Menschen die Gewissheit schenken, in den Höhen und Tiefen des Lebens getragen zu sein. „Wir freuen uns, dass Sie als Botschafter von Gottes Liebe und Barmherzigkeit unterwegs sein werden", sagte Thiedmann abschließend. Mit anhaltendem Applaus starteten die neuen Religionslehrerinnen und -lehrer in ihren Dienst. „Als Religionslehrkräfte gehören Sie mitten hinein in die große Lerngemeinschaft Gottes – mit heranwachsenden Menschenkindern, die oft genug Probleme haben und auch Probleme machen", so Regionalbischöfin Sachs, die allen wünschte, über all dem das Staunen nicht zu verlernen.

Text: Michael Thiedmann/ Michael Götz
Fotos: Thomas Janovsky

Susanne Sahlmann

Ehrenamtspreis für TelefonSeelsorge Ostoberfranken

Kirchenkreis Bayreuth 3 Monaten ago

Die TelefonSeelsorge Ostoberfranken wurde im Juli in Bayreuth von der Versicherungskammer Stiftung mit dem Ehrenamtspreis 2026 für den Regierungsbezirk Oberfranken ausgezeichnet. Knapp 30 ehrenamtliche Organisationen hatten sich um den Preis zum Motto: "Ehrenamt zeitgemäß gestalten - Offen für Neues, stark im Miteinander" beworben.

Bildrechte Peter Tröger

Diakonin Elisabeth Peterhoff, die Leiterin der TelefonSeelsorge am Standort Bayreuth, und Bayreuths evangelischer Dekan Jürgen Hacker begrüßten als Ehrengäste u.a. Regionalbischöfin Berthild Sachs und Landessynodale Dr. Daniela Senger. 
Die Laudatio hielt Stiftungsvorstandsmitglied Barbara Schick. Gabi Schmidt MdL, die Ehrenamtsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, würdigte anschließend den Dienst der TelefonSeelsorge. Oberbürgermeister Dr. Andreas Zippel sprach das Grußwort für die Stadt Bayreuth.

Text: Elisabeth Peterhoff (redaktionell bearbeitet)

Susanne Sahlmann
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