Diakon:in Mika Türke in den Dienst in Bad Rodach eingeführt
Die Erleichterung ist den Gemeindemitgliedern abzuspüren: Nach langer Vakanz ist nun eine der drei offenen Gemeindestellen in der Pfarrei Rodach wieder besetzt. Diakon:in Mika Türke hat im Sommer das Studium der Diakonik abgeschlossen und wurde bereits in das Amt als Diakon:in einsegnet. Diesen Sonntag nun wurde Mika Türke in den Dienst in der Pfarrei Bad Rodach eingeführt. Bereits seit dem ersten September ist Mika Türke, gebürtig aus Aschaffenburg, in Bad Rodach tätig.
Dekan Andreas Kleefeld hat gemeinsam mit Diakonin Nicole Koch die Einführung gemacht. „Ich bin so froh, dass Sie hier sind“, richtete er seine Worte an Mika Türke. „Ich erlebe Sie bereits jetzt als sehr engagiert. Sie haben richtig Lust auf Glauben und auf Kirche.“ Mika Türke wird für Senior:innen-Arbeit und für Konfi-Arbeit zuständig sein – und das durchaus über Gemeindegrenzen hinweg. „Die Kirche der Zukunft wird regional vernetzter sein. Für Sie werden auch die anderen Pfarreien der Ephorie relevant sein“, so der Dekan.
Diakonin Nicole Koch erinnerte die Gemeinde daran, dass bereits vor Mika Türke ein Diakon in Bad Rodach tätig war. „Ich muss Ihnen also nicht erzählen, dass wir den christlichen Glauben und eine soziale Fachqualifikation miteinander vereinen, dass wir den Glauben im konkreten Handeln sichtbar machen und dass die Gemeinschaft uns den Rücken stärkt. Das wissen Sie ja schon alles“, so die Diakonin.
Als Assistierende waren Helga Bießenecker, Vertrauensfrau des Kirchenvorstands, und Fabian Markert, Partner von Mika Türke, an der Einführung beteiligt.
Die Predigt im Gottesdienst übernahm nach der Einführung Diakon:in Mika Türke selbst. „An einem neuen Ort begegnen uns zuerst die Menschen und erst danach Konzepte“, betonte Mika Türke. Ein Herzenswunsch für die neue Stelle? „Ich möchte möglichst viele Menschen kennenlernen und allen offen begegnen“, so Mika Türke.
Grußworte überbrachten die 2. Bürgermeisterin von Bad Rodach, Nina Klett, die ein schnelles Einleben wünschte. „Uns vereint der Wunsch nach einem guten Miteinander.“ Auch aus der katholischen Pfarrgemeinde Bad Rodach wurden Wünsche überbracht. Denn: „Diakonisches Handeln kennt keine Konfession. Wir freuen uns auf ökumenische Begegnungen.“
Auch Kollege Karl-Heinz Hillermeier, Pfarrer in Großwalbur, überbrachte Grüße vom gesamten neuen Kollegium. „Wir freuen uns, dass du da bist, Mika. Wenn wir auf die Entwicklung der Kirche schauen, deprimieren uns erst mal die Zahlen. Umso schöner, wenn wir uns mehren.“
Helga Bießenecker begrüßte Mika Türke im Namen des Kirchenvorstands. „Wir haben hier offene Türen und helfende Hände für dich. Mögest du vielen Menschen begegnen, die ich stärken.“