Coburger Demokratiekonferenz 2026: Demokratische Arbeit im digitalen Raum

Plakat Demokratieforum
Bildrechte Coburg ist bunt

Wie können demokratische Akteurinnen und Akteure Menschen im digitalen Raum erreichen? Wie lassen sich Videos für Social Media sinnvoll einsetzen? Und wie können wir mit Deepfakes, Desinformation und der stetig wachsenden Datenflut umgehen? Mit diesen und weiteren Fragen rund um die demokratische Arbeit im digitalen Raum beschäftigt sich die diesjährige Demokratiekonferenz. Veranstaltet wird die Konferenz am 30. September 2026 in der Alten Kühlhalle, Schlachthofstraße 1, 96450 Coburg, von den Partnerschaften für Demokratie der Stadt und des Landkreises Coburg. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die digitale Welt ist längst mehr als ein Ort, den man gezielt besucht. Sie ist zu einem festen Bestandteil unseres Alltags und damit auch zu einem wichtigen Raum für demokratische Auseinandersetzungen, politische Bildung und gesellschaftlichen Austausch geworden. Gleichzeitig stellt sie demokratische Arbeit vor neue Herausforderungen: Wie können eigene Inhalte sichtbar und verständlich vermittelt werden? Was macht gute Kommunikation in sozialen Medien aus? Und wie erkennt und begegnet man gezielter Desinformation?

Mit Videos für Social Media die eigene Zielgruppe erreichen

Den Auftakt bildet um 16:00 Uhr der Workshop „Videos für Social Media für Einsteiger“ mit dem Social Media-Profi León Eberhardt. Dabei geht es um einen niedrigschwelligen Einstieg in die Erstellung von kurzen Videos für soziale Medien. Die Teilnehmenden erhalten praktische Einblicke und können sich damit auseinandersetzen, wie demokratische Inhalte im digitalen Raum ansprechend und zielgruppengerecht vermittelt werden können.

Gegen Deepfakes, Datenflut und Desinformation

Ab 18:00 Uhr folgt der Fachvortrag von CORRECTIV zu den Themen Deepfakes, Datenflut und Desinformation. Desinformation begegnet uns täglich – in sozialen Netzwerken, Messengerdiensten und immer häufiger in Form KI-generierter Bilder, Videos und Texte. Doch wie verbreitet ist Desinformation tatsächlich? Wo helfen Faktenchecks, und wo stoßen sie an ihre Grenzen? Der Vortrag beleuchtet die aktuellen Herausforderungen und zeigt, wie Künstliche Intelligenz die Verbreitung und Herstellung von Desinformation verändert. Im Fokus stehen konkrete Handlungsmöglichkeiten: Was können Einzelne, Medien und die Zivilgesellschaft tun, um Desinformation zu erkennen, einzuordnen und ihr entgegenzuwirken? Dabei geht es auch um bürgernahe Ansätze wie das CORRECTIV.Faktenforum, in dem Menschen selbst aktiv werden und gemeinsam Fakten prüfen.

Im Anschluss lädt das Wertebündnis „Wir sind bunt: Coburg Stadt und Land“ zum offenen Zusammenkommen ein. Bei guten Gesprächen und Gelegenheit zum Austausch wird die Konferenz gemeinsam ausklingen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Teilnahme an der Demokratiekonferenz ist kostenfrei. Als Veranstalter sind die Partnerschaften für Demokratie Teil des Förderprogramms „Demokratie leben!“. Ziel des Programms ist die Stärkung des präventiven zivilgesellschaftlichen Handelns vor Ort.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Koordinierungs- und Fachstellen oder auf www.coburg-ist-bunt.de.